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Rezension von Literaturlounge

Markus Eggert von Literaturlounge

Jojo der Junge mit der roten Nase – Thomas Mac Pfeifer

 

Inhalt:

Im Krankenhaus sorgt die Geburt eines Jungen für große Aufregung. Denn der kleine Jojo kommt mit einer knallroten Nase auf die Welt. Entsetzte Ärzte, Krankenschwestern und fassungslose Eltern! Jojo ist kein glücklicher Junge. In der Schule wird er immer wieder wegen seiner roten Nase gehänselt. Aber trotz allem gibt er nicht auf. Und eines Tages geschieht etwas, das sein ganzes Leben verändern soll: Jojo wird plötzlich klar, dass er etwas kann, was andere Kinder nicht können – mit seiner roten Nase Menschen zum Lachen bringen.

Rezension:

Thomas Mac Pfeifer? Da war doch schon mal ein Kinderbuch, welches ich in meiner Hand gehalten habe! Somit war es nicht schwer mich zu überzeugen, dass ich auch diesmal das Kinderbuch von ihm lesen werde. Diesmal lernen wir Jojo kennen, ein Junge, der schon mit einer roten Nase geboren wird und nicht wie ich eine rote Nase bekommt, wenn er gerade mal wieder erkältet ist. Was der Mensch nicht kennt, verachtet er erstmal. So wurde Jojo schon aus dem Krankenhaus geschmissen, da man so etwas wie ihn nicht haben möchte. In der Schule wurde es nicht besser. Man weiß ja, wie gemein Kinder sein können. Aber dann freundet er sich doch mit einem Nachbarjungen an, der Jojos Art von Humor sehr mag. Zusammen mit ihm lernt er auch den Zauberkönig Roland Rauwolf kennen, der ihm die rote Nase weg und wieder zurück zaubert und ihm den Zauberspruch verrät. Genug vom Inhalt erzählt, komme ich nun mal zu meiner Meinung, das Buch ist Zweisprachig gehalten., also einmal Deutsch und dann noch Englisch. Was mich fasziniert hat, war die Übersetzung der Personennamen, da diese nicht eins zu eins übernommen wurden, sondern immer wieder andere Namen nicht minder witzig genommen wurden, so wurde z.B. aus der Hebamme Verena Windelweich, die Hebamme (midwife) Paula Pampers. Es ist eine Geschichte, die immer wieder aufzeigt, dass das anders sein doch von Vorteil ist, und dass jeder von uns seine eigenen Vorzüge hat. Die müssen nicht einmal so hervorgehoben sein, wie bei Jojo, der andere Menschen zum lachen bringt, schon alleine durch seine rote Nase, sondern können auch im Verborgenen sein, und doch hat sie jeder von uns. Ein Bilderbuch, lebt ja auch immer von den Bildern, welche diesmal Soonhwa Wiesner beigesteuert hat. Sie sind frech, aber auch mit einer großen Wärme gezeichnet worden. Mich würde es sehr freuen, diese Kombination Thomas Mac Pfeifer und Soonhwa Wiesner in einem anderen Projekt zu sehen, da ich denke die beide ergänzen sich sehr gut.

Verlag: Medu Verlag

ISBN: 978-3-96352-015-0

Markus Eggert

http://www.literaturlounge.eu